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Samstag, 8. September 2018

Der Abgrund in dir von Dennis Lehane

Der Abgrund in dir







 Autor: Dennis Lehane
Verlag: Diogenes
Seiten: 528
Preis: 25€, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3257070392

Bewertung: ☺☺









Worum geht es ?

Rachel Childs hat alles, was man sich erträumt: ein Leben ohne finanzielle Sorgen, einen gutaussehenden, liebevollen Ehemann. Doch im Bruchteil einer Sekunde macht ausgerechnet dieser Mann ihr Leben zu einer Farce aus Betrug, Verrat und Gefahr. Nichts ist mehr, wie es scheint, und Rachel muss sich entscheiden: Wird sie kämpfen für das, was sie liebt, oder im Strudel einer unglaublichen Verschwörung untergehen?
 [Quelle: Amazon]

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Rachel Childs ist beruflich erfolgreich und verheiratet ist sie auch. Für ihren Job vor der Kamera muss sie zu einer Katastrophe reisen und Bericht erstatten. Live vor der Kamera bricht sie zusammen, dieser Zusammenbruch ist nicht nur das ende ihrer Karriere, auch ihre Ehe scheitert. In ihrem neuen Mann findet Rachel genau die Person die sie braucht um ihre Ängste zu überwinden und sich der Welt zu stellen, doch leider ist nichts wie es scheint und ihre Welt bricht zusammen. Nun steht sie vor der Wahl sich für das Richtige oder für die Liebe zu entscheiden.

Das Cover finde ich nicht besonders ansprechend. In einer Buchhandlung würde es mit nicht auffallen. Ich persönlich finde auch, dass es nicht besonders gut zum Inhalt des Buches passt.

Dennis Lehane ist unter anderem der Autor von Shutter Island, dieses Buch habe ich nicht gelesen, aber der Film hat mich schwer beeindruckt. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, weil der Autor vorher schon mir positiv aufgefallen war. 

Am Anfang des Buches, liest sich Rachels Geschichte einfach und glaubhaft. Ihr Leben wird realistisch dargestellt, ihre Erfolge sowie ihr Scheitern.
 Nach einem langatmigen Anfang kam endlich Spannung in die Geschichte, bevor sie dann rasch wieder an Spannung verliert.
Es gab einen Punkt in der Geschichte und ab diesem Punkt fand ich das Buch nicht mehr gut.

Der Schreibstil von Dennis Lehane lässt sich einfach und gut lesen. Der Plot und die Charaktere überzeugen mich nicht.

Keine Leseempfehlung.





Ich habe das Buch von vorablesen bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Olga von Bernhard Schlink

Olga





Autor: Bernhard Schlink
Verlag: Diogenes
Seiten: 320
Preis: 24€, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3257070156

Bewertung: ☺







Worum geht es ?


Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und einem Mann, der sich mit afrikanischen und arktischen Eskapaden an die Träume seiner Zeit von Größe und Macht verliert. Erst im Scheitern wird er mit der Realität konfrontiert – wie viele seines Volks und seiner Zeit. Die Frau bleibt ihm ihr Leben lang verbunden, in Gedanken, Briefen und einem großen Aufbegehren. 
[Quelle: Amazon]

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Olga stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Sie steht lieber und schaut zu um zu sehen, was um sie herum passiert. Herbert stammt aus einem guten Haushalt und er rennt schon genauso lange, wie er stehen kann.
Trotz ihrer ungleichen Charterzüge und der unterschiedlichen Herkunft finden die beiden zu einander. Zuerst sind sie nur Freunde und irgendwann entwickelt sich zwischen ihnen Liebe.
Herbert kann nicht still stehen und so begibt er sich auf Erkundungs- und Eroberungsreisen. Es führt ihn nach Afrika und in die Antarktiks.
Von seiner letzten Expedition kehrt er nicht mehr heim. Olga ist Lehrerin geworden und arbeitet später als Näherin.
Bei dieser Arbeit ist sie häufig bei einer Familie und freundet sich mit ihrem Sohn Ferdinand an.

Das Cover des Buches ist ziemlich langweilig und hat mich überhaupt nicht angesprochen. 

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt.
In dem ersten Teil wird die Geschichte von Olga und Herbert erzählt.
Sehr nüchtern werden hier viele persönliche und geschichtliche Aspekte angehandelt.
Zeitlich geht der erste Teil bis zum ersten Weltkrieg.

Der zweite Teil wird von Ferdinand erzählt. Dem Sohn der Familie für die Olga als Näherin arbeitet.
Ich fühlte mich gleich an den „Vorleser“ erinnert und hoffte, dass es nicht eine Liebesgeschichte zwischen einer älteren Frau und einem jungen Mann wird.
Doch die Beziehung zwischen den beiden bleibt rein platonisch.
Zeitlich wird passiert in diesem Teil eine Menge, den dieser Teil geht bis in die 70er.

Im dritten Teil beschäftigt sich Ferdinand mit den Briefen,welche Olga an Herbet schreib, diese ihn aber nie erreichten.
Es folgen viele Briefe voller kitschiger und geschwollener Sprache. Es fiel mir schwer am Ball zu bleiben.

Das Buch konnte mich überhaupt nicht überzeugen.
Es führt einen durch einen langen Zeitraum der deutschen Geschichte und es ist langweilig.
Olga bezeichnet Ferdinand in einem ihrer Briefe als langweilig und er kann ihr da nur zustimmen; so wie ich ihr auch nur zu stimmen kann.

Ich hatte mehr erwartet, denn der Klappentext klingt sehr interessant und einladend.


Keine Leseempfehling.

Mittwoch, 23. August 2017

Töte mich von Amélie Nothomb

Töte mich





Autor: Amélie Nothomb
Verlag: Diogenes
Seiten: 112
Preis: 20€, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3257069891

Bewertung: ☺☺







Worum geht es ?


Die 17-jährige Tochter des Grafen Neville gibt Anlass zur Sorge. Eines Nachts läuft sie von zu Hause davon und wird im Wald halberfroren von einer Wahrsagerin aufgefunden. Als der Vater das Mädchen abholt, prophezeit ihm die Hellseherin, er werde demnächst einen Menschen töten. Die Tochter macht sich diese Weissagung zunutze. Sie versucht den Vater davon zu überzeugen, dass sie das perfekte Opfer ist. Ein Märchen voller böser Vorzeichen und doch mit einem Happy End.   [Quelle: Amazon]

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Bereits seit Generationen hat die Familie von Graf Neville mit Geldsorgen zu kämpfen. Nun ist es auch soweit gekommen und die Familie muss ihr Schloss verkaufen, aber nicht ohne vorher noch einmal ein Fest zu veranstalten und den perfekten Gastgeber zu spielen. Nur blöd, dass eine Wahrsagerin Neville vorausgesagt hat, dass er auf seinem bekannten Fest einen der Gäste umbringen wird.

Ich habe die Leseprobe zu diesem Buch gelesen und es klang nach einer interessanten Geschichte mit spannenden Charakteren.
Leider konnte der Rest des Buches inhaltlich nicht an die Leseprobe anknüpfen. Die Charaktere waren skurril und besonders, aber es viel mir schwer sie auf so wenig Seiten kennen zu lernen.
Neville ist recht sonderbar. Erst sagt er, er glaube nicht an Vorhersagen und dann tut er alles um sich auf den Mord vorzubereiten.

Für mich persönlich war in diesem Buch keine Moral von der Geschichte zu erkennen. Ich habe keine Ahnung was die Autorin mit diesem Buch von mir möchte.

Zudem finde ich den Preis nicht gerechtfertigt.
Das Buch kann ich nicht weiter empfehlen.

Ich danke vorablesen.de für das Rezesionsexemplar.