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Samstag, 18. Mai 2019

Die schwarzen Wasser von Venedig von Edith Schreiber-Wicke

Die schwarzen Wasser von Venedig 







Autor: Edith Schreiber-Wicke
Verlag: Thienemann
Seiten: 448
Preis: 11,95€, broschierte Ausgabe
ISBN: 978-3522202541

Bewertung: ☺☺









Worum geht es ?

Freier Fall:
Innerhalb weniger Tage verunglücken zwei Schüler aus ein und derselben Schule Venedigs an unterschiedlichen Orten der Welt. Zufälle, Unfälle – oder Mordfälle?

Schatten der Angst:
Luca hat sich den Tod seines Onkels gewünscht. Nun ist er wirklich tot – ermordet! Was für Luca der Beginn eines neuen, unabhängigen Lebens sein könnte, ist der Anfang eines Albtraums.
  [Quelle: Amazon]

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In diesem Buch werden zwei Geschichten erzählt. Beide sind Kriminalfälle und beide werden vom selben Commissario untersucht. 
Der erste Fall zieht seine Familie mit hinein und er muss die Unschuld seiner Nichte beweisen. Allerdings nicht in seiner vertrauten Umgebung Venedig, sondern in New Mexico. Im zweiten Fall geht es um einen Mord auf dem Golfplatz und ein verschwundenes kleines Mädchen. 

Dieses Buch habe ich mir eindeutig wegen seines Covers ausgesucht. Ich liebe Venedig und kann nicht widerstehen, wenn mich ein Buch in die wunderschöne Lagunenstadt führt.

Von Commissario Gorin hatte ich vorher noch nichts gehört und ich war gespannt auf die beiden Geschichten.

Die Seele Venedigs wurde gut eingefangen und ich habe mich sofort wohl gefühlt. Da ich jedes Jahr in Venedig bin, hatte ich keine Schwierigkeiten die meisten Orte zu erkennen. Auch die ab und zu eingeflochtenen italienischen Wörter waren leicht zu verstehen. Allerdings ist das Buch ab 13 empfohlen und in diesem Fall wäre es schön, wenn die italienischen Wörter mit Hilfe einer Fußnote übersetzt wären. So lernt man beim Lesen noch was dazu.

Richtig fesseln konnten mich beide Geschichten nicht. Ich glaube es lag nicht nur am Schreibstil, sondern auch an den Charakteren. Zu keinem konnte ich eine Beziehung aufbauen. Einige Handlungen konnte ich nicht nach vollziehen. 

Was mich an diesem Buch begeistert hat, war die Stadt. Allerdings speilt der erste Fall zeitweise in den USA.
In beiden Fällen gibt es einen Luca. Einmal als Opfer und einmal als Verdächtigen. Es gibt auch ein paar mehr italienische Namen.

Mich konnten die beiden Fälle von Commissario Gorin nicht fesseln.
Aber wer weiß, ob ihr nicht begeistert seid?



Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.



Werbung wegen Verlinkung
Hier kann man das Buch direkt bei Amazon kaufen.

(Bei dem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn du das Buch kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Das Buch wird für dich nicht teurer.)



Donnerstag, 5. Oktober 2017

Das blaue Medaillon von Martha Sophie Marcus



Das blaue Medallion





Autor: Martha Sophie Marcus
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 400
Preis: 11€, Taschenbuch
ISBN: 978-3404175642

Bewertung: ☺☺☺☺







Worum geht es ?


An einem einzigen Tag gerät Alessas Leben völlig aus den Fugen. Ihre Tante stirbt, kurz nachdem sie ihr ein geheimnisvolles Medaillon gegeben hat. Am selben Abend wird ihr Großvater ermordet, der sie nach dem Tod ihrer Eltern großgezogen und zur Diebin ausgebildet hat. Alessa selbst entgeht nur knapp einem Anschlag und flieht mit Mühe und Not aus Venedig. Ihr Ziel: Celle, wo ihr einziger verbliebener Verwandter lebt. Doch auch hier, am Hof des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg, ist sie nicht sicher. Der Mörder ihres Großvaters ist ihr dicht auf den Fersen, und er ist nicht der Einzige, der es auf das Medaillon abgesehen hat ... [Quelle: Amazon]

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Alessa ist eine waschechte Venezianerin. Sie lebt zusammen mit ihrem Großvater. In seinem Haus wurde sie zur einer guten Diebin und gekonnten Kletterin und Akrobatin ausgebildet. Als ihre Tante stirbt ist Alessa tief getroffen und als dann noch ihr Großvater stirbt, muss sie aus Venedig verschwinden. Hinter ihrem Familienerbstück, einen blauem Medaillon, ist der berüchtigtste Meuchelmörder ihrer Zeit hinterher. Zusammen mit einer Gruppe von Schaustellern macht sie sich auf Richtung Celle. Dort hofft sie ihren einzigen lebenden Verwandten zu treffen.
Das Erbstück wird gestohlen und Alessa hat es nicht einfach an das Schmuckstück ranzukommen.

Es war für mich der erste Roman der Autorin und ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt spannend und ehe man sich versieht ist man mitten in Venedig, im Jahr 1676. Ich bin schon häufig in Venedig gewesen und die Autorin schafft es die besondere Magie dieser Stadt einzufangen. Gerne wäre ich noch länger hier geblieben, aber Alessa muss sich davon stehlen um dem Meuchelmörder zu entkommen.

Sie reist mit einer Gruppe Schausteller. Die Menschen aus dieser Gruppe sind einmalig, und genau wie Alessa und die anderen Charaktere dieses Buches, fein ausgearbeitet und glaubhaft.

Es macht Spaß die Gruppe bis zum Hof zu begleiten. Hier angekommen, tauchen wir in das höfische Leben ein.

Selbstverständlich gibt es auch eine Liebesgeschichte. Sie ist etwas vorhersehbar. Was mir hier besonderes gefällt ist es, dass die Geschichte nur nebenbei stattfindet. Sie hält sich im Hintergrund und lässt dabei das Abendteuer weiter laufen.

An einigen Stellen zieht sich die Geschichte ganz schön in die Länge.
Ich weiß nicht, ob eine Fortsetzung geplant ist. Potenzial dafür wäre auf jeden Fall vorhanden.

Das blaue Medaillon“ ist ein historischer Abenteuerroman mit einer starken weiblichen Hauptperson. Klare Empfehlung für alle Fans des höfischen Lebens.