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Dienstag, 13. November 2018

Queen Victoria von Julia Baird

Queen Victoria






 Autor: Julia Baird
Verlag: wbg Theiss
Seiten: 596
Preis: 34€, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3806237849

Bewertung: ☺☺









    Worum geht es ?

    Queen Victoria gilt als prüde, ewig trauernde und zurückgezogene Matrone war sie das wirklich? Mit nur 18 Jahren bestieg sie den Thron. Mit 20 heiratete sie Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, mit dem sie neun Kinder hatte. Sie liebte Sex. Und sie setzte ihre Macht bewusst ein. Sie überschritt konventionelle Grenzen, äußerte klar ihre Meinung und begann nach dem Tod ihres geliebten Albert eine intime Beziehung mit ihrem Diener John Brown. Die Frau, die schon zu Lebzeiten einem ganzen Zeitalter ihren Namen gab, verkörperte selbst gerade nicht die bürgerlichen Traditionen und Konventionen, für die das viktorianische Zeitalter steht.
    Julia Baird schreibt mit großer erzählerischer Kraft die bewegende Geschichte einer Frau, die neben den wichtigen politischen Fragen ihrer Zeit mit vielen durchaus heutigen Probleme konfrontiert war: der Balance zwischen Arbeit und Familie, den Schwierigkeiten der Kindererziehung, Ehekrisen, Verlustängsten und Selbstzweifeln.
          [Quelle: Amazon]

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    Wer kennt nicht Queen Victoria? Die Königin, nach der ein gesamtes Zeitalter benannt wurde. 

    Ich wusste Pi mal Daumen wer diese Frau war, bevor ich das Buch aufgeschlagen habe und mein bisher oberflächliches Wissen vertiefen konnte. 

    Das Buch ist in fünf Teile gegliedert und betrachtet die verschiedenen Abschnitte ihres Lebens. Von der Kindheit bis zum Ende. 

    Sie war eine sehr interessante und auch widersprüchliche Person. Zitate und Tagebucheinträge im Verlauf des Buches, lassen den Leser einen tiefen Eindruck von Victoria erlangen. Sie wird zu einer sehr facettenreichen Frau. 
    Victoria hat im Laufe ihrer Regentschaft vieles verändert. 

    Was mir an dieser Biographie besonders gefallen hat, waren die ganzen Bilder und das der Text nicht langweilig wurde.
    Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen und häufig ist auch ein Hauch Humor in den Sätzen zu finden. Wenn sich Biographien wie ein Roman lesen lassen, bin ich begeistert.

    Eine gelungene Biographie über eine unglaubliche Frau, welche über 60 Jahre lang, ein Weltreich regiert hat. 


    Leseempfehlung.



    Ich habe das Buch von vorablesen bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

    Dienstag, 17. April 2018

    Millionär in der DDR von Christopher Nehring

    Millionär in der DDR





     Autor: Christopher Nehring
    Verlag: Bücher - Verlag
    Seiten: 200
    Preis: 18€, Taschenbuch
    ISBN: 978-3963171000
    Bewertung: ☺☺






    Worum geht es ?

    Der Antiquitätenhändler Siegfried Kath war der wohl einzige Selfmade-Millionär der DDR und dabei ein Grenzgänger zwischen Ost und West. Wenige Monate nach Schließung der innerdeutschen Grenze wanderte er im Jahr 1961 in die DDR ein – scheinbar aus Versehen. Innerhalb von zehn Jahren baute er sich vom sächsischen Pirna aus ein extrem lukratives Kunsthandels­imperium auf und geriet damit ins Visier des Ministeriums für Außenhandel: Alexander Schalck-Golodkowskis Kommerzielle Koordinierung, die legendäre KoKo. Der Historiker Christopher Nehring hat die Archiv­quellen zu Siegfried Kath ausgewertet und im familiären Umfeld geforscht. Mit »Millionär in der DDR« legt er die erste Biografie dieser schillernden Figur vor. Vom Tellerwäscher zum Antiquitätenmogul – Kath lebte mitten im Sozialismus den American Dream. Dafür musste er auf drastische Weise bezahlen, als er 1974/75 von der KoKo abserviert, von der Stasi verhaftet und dann abgeschoben wurde. Doch Kath ließ sich nicht lange fernhalten. Schon kurze Zeit später betrat er wieder den Boden der DDR, konnte allerdings weder im Osten, noch im Westen Deutschlands jemals wieder an alte Zeiten anknüpfen. Nehring folgt Kaths Geschichte in all ihren erstaunlichen Wendungen. Ihm gelingen spannende Einblicke in eine unkonventionelle deutsch-deutsche Geschichte, in der die historischen Hintergründe von Bundesrepublik und DDR in ihrer Unterschiedlichkeit, aber auch in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit hervortreten.   [Quelle: Amazon]

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    Dieses Buch erzählt von Leben, einen schnellen Aufstieg und von einem tiefen Fall.
    Mittelpunkt des Buches ist Siegfried Kahl. Ein Mann, welcher es geschafft hat in der DDR zu den Millionären zu gehören. In einem System, in dem eigentlich alles gleich sein sollte, zum Millionär aufzusteigen, hat eine interessante Geschichte. Dieses Buch beleuchtet das Leben Kahls vor, während und nach seiner Zeit in der DDR.

    Kath siedeltet nicht ganz freiwillig in  die DDR über, aber hier stieg er schnell auf. Er machte sich im Antiquitätenhandel einen großen Namen und auch einige Feinde. Im Laufe seines Lebens traf Kath einige gefährliche Menschen und er bezahlte auch für seinen schnellen Aufstieg.
    Unterstützt wird die Geschichte von Fotos aus dem Privatalbum seiner Frau.

    Das Buch ist interessant geschrieben. Es wird nur das nötigste aus seinem Leben erzählt, so wird nicht viel über seine Kindheit berichtet, dies ist meiner Meinung nach auch nicht nötig gewesen. Es wimmelt nur so von Fakten und es gab viele Seiten da waren es mir zu viele. Ich wurde mit Abkürzungen überhäuft und hatte große Probleme den Überblick zu behalten. 
    Neben Kahl lernte ich auch die DDR noch etwas besser kennen. Das ganze System ist interessant dargestellt. 

    Leser, welche sich für Biographien und/oder die DDR interessieren, kann ich dieses Buch nahe legen.




    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde von lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür bei dem Verlag und dem Autoren.