Posts mit dem Label John Green werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label John Green werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 18. Oktober 2016

Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter 




Originaltitel: The fault in our stars
Autor: John Green
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seiten: 336, Taschenbuch
Preis: 9,95€, Taschenbuch
ISBN: 978-3423625838
Bewertung: ☺☺☺








Worum geht es ?

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur. [Quelle: Amazon]

-

Hazel Grace ist krebskrank und sie hat ein Lieblingsbuch „ein herrschaftliches Leiden“. Dieses Buch liest sie scheinbar jeden Tag. Allerdings weiß sie nicht wie es weiter geht und schriebt deswegen den Autoren an; es kommt aber keine Antwort.
Auf drängen ihrer Eltern besucht sie eine Selbsthilfegruppe. Wie das Schicksal so spielt lernt sie hier Augustus (Gus) kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Um Gus mit ihrem Tod nicht weh zu tun lässt sie zunächst nicht auf ihn ein.
Die beiden reden sehr viel über Hazels Lieblingsbuch und Gus verwendet anschließend seinen „letzten Wunsch“ um mit ihr nach Amsterdam zu fliegen, um dort den Autoren zu besuchen und endlich Antworten auf Hazels Fragen zu bekommen.


Ich habe dieses Buch von einer Freundin empfohlen und ausgeliehen bekommen. Es viel mir nicht leicht das Buch anzufangen. Innerhalb der letzten drei Jahren habe ich meine beste Freundin und einen guten Freund an diese Krankheit verloren. Mit flauem Magen fing ich also an dieses Buch zu lesen.

Ich mag es wie mit der Krankheit umgegangen wird. Es wird nichts verschönert. John Green setzt hier eine große Portion schwarzen Humors ein. Auch mit Sarkasmus wird nicht gespart und so kam man trotz des ernsten Themas hin und wieder lächeln, wenn nicht sogar lachen.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und schon nach den ersten Seiten kann man in die Geschichte eintauchen. Obwohl Hazel die Ich-Erzählerin ist hatte ich nicht das Gefühl sie wirklich kennen gelernt zu haben.Die beiden Protagonisten reagieren in meinen Augen auch nicht wie Jugendliche,sondern wie Erwachsene.

Der Plot mit dem Schriftsteller ist unrealistisch. Der Roman war ab der Amsterdamreise, in meinen Augen, nicht mehr glaubhaft. Auch war ich langsam von den Gesprächen zwischen den beiden genervt. Das Ende war auch sehr vorhersehbar und deswegen blieb ich wohl von den oft erwähnten Tränen, die dieses Buch auslösen soll, verschont,

Dieses Buch wurde ja sehr gehypt. Ich verstehe nicht warum. Nur weil mal ein trauriges und ernstes Thema angeschnitten wird ?
Weiter empfehlen würde ich es nicht.

Sonntag, 24. Januar 2016

Will & Will von John Green und David Levithan

Will & Will


Autor: John Green, Davit Levithan
Verlag: cbt
Seiten: 384
Preis: 8,99 €, Taschenbuch 
ISBN: 978-3570308851
Bewertung: ☺☺☺☺















Worum geht es ?

Nur wer Liebe wagt, kann Liebe gewinnen
Sie heißen beide Will Grayson, wohnen in Chicago, sind siebzehn und haben dasselbe Problem: Aus Angst, es mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine zögert seit Wochen, sich selbst einzugestehen, was für andere offensichtlich ist: dass er bis über beide Ohren in seine Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere flüchtet sich in eine Online-Beziehung, anstatt sich vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …
[Quelle: Amazon]



Dieses Buch wurde von zwei Autoren geschriebene. Zwei Autoren, zwei Sichtweisen, zwei Hauptfiguren, zwei Will's.
Die beiden Will's haben nicht nur den gleichen Vornamen, welcher sie verbindet, nein sie haben beide auch den gleichen Nachnamen.
Der LeserIn erfährt hier in der Geschichte nun etwas über jeden der beiden Will's
Durch den Zufall geleitet treffen die beiden Will's aufeinander und hier beginnt die Entwicklung der beiden Jugendlichen.
Es macht beim lesen Spaß diese Entwicklung zu verfolgen.

Ein modernes, gemeinschafts Werk von John Green und David Levithan.
Die beiden haben für uns Leser eine tolle Geschichte zum Thema Freundschaft und Liebe geschrieben.
Was mich hier richtig überzeugt hat ist, dass sich hier mal Jungs verlieben.
Durch die von den Autoren verwendete Ich-Persepektive werden die beide Hauptfiguren zum Leben erwacht.

Was mich etwas an der Geschichte stört ist, dass viel um den heißen Brei herumgeredet wird. Auch der auf allen schwulen Klischees aufgebaute Tiny Cooper ist an manchen Stellen einfach too much.

Fazit

Will & Will ist ein gelungenes Buch. Man kann damit viel Freude haben.

Eine wunderbare Zusammenarbeit. Hoffe davon gibt es irgendwann mal mehr.