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Freitag, 15. November 2019

Das Geheimnis von Shadowbrook von Susan Fletcher

Das Geheimnis von Shadowbrook




Autor: Susan Fletcher
Verlag: Insel
Seiten: 445
Preis: 22€, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3458178163

Bewertung: ☺☺









Worum geht es ?

Im Sommer 1914 wird die junge Botanikerin Clara Waterfield von London nach Gloucestershire gerufen: Sie soll auf einem Landsitz namens Shadowbrook den Aufbau eines Gewächshauses mit exotischen Pflanzen aus den Kew Gardens betreuen. Der Garten, in dem das Gewächshaus stehen soll, ist überwältigend, üppige Hortensien, Fingerhut und Rosen drängen sich um gepflegte Rasenflächen, auf den Teichen schwimmen Seerosen, alles scheint vor Leben geradezu zu sprühen. Doch das alte, mit Glyzinien bewachsene Wohnhaus wirkt seltsam abweisend, die meisten Räume stehen leer oder sind verschlossen, der Eigentümer Mr. Fox ist viel auf Reisen. Haushälterin und Dienstmädchen wirken verängstigt – denn nachts scheint es im Haus zu spuken. Doch Clara ist unerschrocken und glaubt nicht an Geister, und so macht sie sich daran, die Geheimnisse des Hauses zu ergründen. Und während sie sich immer tiefer in die Geschichte Shadowbrooks verstrickt, muss sie feststellen, dass dort nichts so ist, wie es scheint …
  [Quelle: Amazon]

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Clara Waterfield war schon ihr ganzes Leben anderes als die Menschen in ihrem Umfeld. Sie leidet an einer Glasknochenkrankheit. Jeder Sturz kann tödlich enden, selbst ein Husten reicht aus, um ihr eine Rippe zu brechen. Bei dieser Krankheit ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie ihre Kindheit in ihrem Haus verbringt. Als Claras Mutter stirbt ist sie gerade 18 Jahre alt und beschließt die Welt im Jahre 1914 zu erforschen. Sie lernt die für uns alltäglich erscheinenden Handlungen im Leben. Nach einer Busfahrt findet sie sich in einem Gewächshaus mit exotischen Pflanzen wieder. Hier lernt sie viel und schon bald wird sie von einem Mr. Fox eingeladen im Garten seines Anwesens, Shadowbrooks, ein neues Gewächshaus einzurichten. Clara nimmt das Angebot an und befindet sich kurz darauf in einem Haus voller Geheimnisse und Gefahren.

Das Cover ist so wunderschön und ich muss zugeben, dass ich dieses Buch hauptsächlich nur deswegen lesen wollte.

Der Klappentext klingt spannend und geheimnisvoll. Ich konnte es gar nicht erwarten die Geheimnisse von Shadowbrook zu erforschen. 


Clara ist ein sehr netter und sympatischer Charakter. Ich mochte sie schnell leiden und sie ist sehr tough und sagt häufig unverblümt, was sie denkt. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass Clara in Konversationen kein meister ist, sie hatte nicht viel Kontakt mit der Außenwelt. Ich mag ihre Art sehr gerne. Es ist sehr erfrischend. 
Der Anfang der Geschichte hat mich auch wirklich begeistert. Clara ging in dem Gewächshaus auf, fand einen Freund und nahm, trotz Krankheit und obwohl sie eine Frau ist, eine Arbeit an. Dann kam sie nach Shadowbrook und ich erwartete auch hier von der Geschichte gefangen zu werden, aber sobald sie sich eingelebt hatte, war ich raus aus der Geschichte.

Das Tempo wurde auf einmal unsäglich langsam, jede Nacht wird gespukt und es steht mal wieder Glauben geben Wissen. Clara pragmatisch und realistisch bezweifelt, dass es einen Geist geben kann, aber das Haus hat genug erlebt um mehr als einen Geist hervorzubringen. 
Clara beschließt herumzufragen und herauszubekommen, was das Geheimnis von Shadowbrook ist. 
Klar ist man neugierig, was letztendlich hinter alle dem steckt, aber es ist vorhersehbar und es fällt schwer dem Geschriebenen zu folgen. Clara hat eine ganz schreckliche Angewohnheit, gedanklich, immer Kilometer weit von der eigentlichen Sache abzuschweifen. 

Mich hat eigentlich ihre Arbeit mit den exotischen Pflanzen interessiert. Wie bekommt sie das mit dieser Krankheit hin?
Leider wurde beides schnell nebensächlich.



In diesem Buch verbirgt sich eine Familiengeschichte ohne rechtes Tempo.



Ich habe das Buch von vorablesen bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Dienstag, 19. Dezember 2017

Die Schwester des Tänzers von Eva Stachniak

Die Schwester des Tänzers





Autor: Eva Stachniak
Verlag: Insel
Seiten: 570
Preis: 10€, Taschenbuch
ISBN: 978-3458363101

Bewertung: ☺☺







Worum geht es ?


In der Familie Nijinsky dreht sich alles nur um eines: ums Ballett. Als Bronislawa und Waslaw um 1900 in St. Petersburg aufwachsen, bewundern sie allabendlich ihre Eltern in der Garderobe, nervös vor den Auftritten, erhitzt und gelöst danach. Auch für die beiden Kinder ist der Weg vorgezeichnet: Sie werden an der kaiserlichen Ballettakademie aufgenommen – und schon bald zeigt sich, dass besonders Waslaw alle anderen überflügelt. Den Geschwistern steht eine ganze Welt offen – Paris, London, später gar New York –, eine Welt harten Trainings und geschundener Füße, aber auch des Glamours und des Ruhms … [Quelle: Amazon]

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Bronislawa genannt Bronias und Waslaw sind Kinder von tanzenden Eltern. Früh lernen sie das Ballett werden von ihrem Vater trainiert. Das Ziel ist die kaiserliche Ballettschule.
Beide Geschwister werden aufgenommen und schon bald wird entdeckt, das Waslaw ein begnadeter Tänzer ist.
In dem Buch geht es um das Leben von Bronias im Schatten ihres großen Bruders.

Das Cover des Buches finde ich super. Die winterliche Stadt und die Fellmütze passen sehr gut.

Sehr interessant ist es, dass das Buch auf wahren Begebenheiten basiert; die Autorin benutzt ein Buch und verschiedenes biografisches Material.
So erfahren wir viele Details über das Leben der beiden Künstler.

Die Sprache ist sehr hochgestochen und es viel mir sehr schwierig mich in die Geschichte zu finden.
Auch besitzt die Geschichte an vielen Stellen sehr langatmig. Mir gelang es das ganze Buch nicht eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen.
Es fiel mir immer schwieriger das Buch weiter zu lesen.
Ich fand es einfach nicht spannend. Wäre es kein Rezeonsionsexemplar gewesen; ich hätte es bei Seite gelegt.
Was mit den Protagonisten passiert, interessierte mich einfach nicht.

Es gibt einen Punkt für das Cover und einen, weil es so gut recherchiert ist.

Ich kann das Buch nicht weiter empfehlen. Es ist eventuell etwas für Leser, die sich mehr mit dem Russland der Zeit und dem Ballett auskennen.


Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und bedanke mich herzlich bei der Autorin und dem Verlag. 

Sonntag, 6. August 2017

Ein Haus voller Träume von Fanny Blake

Ein Haus voller Träume





Autor: Fanny Blake
Verlag: Insel
Originaltitel: House of Dreams
Seiten: 475
Preis: 10,95€, Taschenbuch
ISBN: 978-3458362843

Bewertung: ☺☺☺







Worum geht es ?


In ihrem Haus in den andalusischen Bergen wartet Lucy auf ihre Geschwister Jo und Tom. An diesem Wochenende müssen sie sich von ihrem »Haus der Träume« verabschieden, dem Haus, in dem sie ihre Kindheit verbrachten und das nach dem Tod der Mutter nun verkauft werden soll.Aufgeregt sitzt Jo in Málaga am Flughafen und wartet vergeblich auf den Koffer, in dem die Urne mit der Asche ihrer Mutter ist, während ihre kleine Tochter ein Riesentheater veranstaltet. Tom hingegen kämpft sich mit seinen halbwüchsigen Söhnen und Ehefrau Belle im Mietwagen durch die Hitze, nicht ahnend, dass ihn an diesem Wochenende die Vergangenheit in Gestalt seiner Jugendliebe Maria einholen wird. Und Lucy? Gerade wieder Single, möchte sie am liebsten das Haus behalten, in dem so viele liebgewordene Erinnerungen stecken.
Die drei Geschwister erwarten ein paar Tage voller Entdeckungen, denn ihre Mutter hat jedem der drei etwas hinterlassen, das so manche Überraschung bereithält … [Quelle: Amazon]

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Hope, die Mutter von Tom, Lucy und Jo, ist verstorben und so machen sich die drei auf ins Haus ihrer Mutter. Zusammen mit ihren Familien und Freunden wollen sie zum letzten Mal den Geburtstag von Hope feiern und sich von ihr verabschieden.
Hope wünscht sie, dass das Haus verkauft wird. Die drei Geschwister
stoßen beim aufräumen auf so manches Geheimnis.

Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Blake benutzt eine einfach Sprache, so kann man dem Geschehen sehr schnell folgen. Die Charaktere überzeugen durch ihr authentisches Handeln und ihre realistische Sprache. Die kleine vierjährige Ivy hat mich vollkommen überzeugen können.
Es macht Spaß die Charaktere über die Woche zu beobachten und zu sehen, wie sie wachsen.

Die Geschichte, um die Überraschungen, hatte ich mir etwas spannender vorgestellt. Ich dachte, dass die Drei beim ausräumen auf dunkle Familiengeheimnisse stoßen.
Mich konnte das Buch nicht recht von sich überzeugen.
Aber eventuell ist diese Familienidylle auch einfach nicht mein Gerne.


Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und danke Autorin und Verlag dafür.