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Montag, 9. April 2018

Als der Tod die Liebe fand von Mariella Heyd

Als der Tod die Liebe fand




Autor: Mariella Heyd
Verlag: Feelings
Seiten: 432
Preis: 12,99€, Taschenbuch
ISBN: 978-3426216538
Bewertung: ☺☺








Worum geht es ?

 Die 18-jährige Mila genießt das Leben in vollen Zügen. Sie freut sich aufs Studium, auf den Auszug von zu Hause, auf ein selbständiges Leben - bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird. Innerhalb weniger Sekunden steht alles auf dem Kopf. Mila merkt schnell: Der Krebs ist ein riesiger Egoist, der alles an sich reißt. Doch im Krankenhaus trifft sie auf den mysteriösen aber gut aussehenden Mikael, der ihr über die Widrigkeiten der Chemotherapie und die Eintönigkeit des Krankenhausaufenthaltes hinweghilft. Allerdings steckt in Mikael mehr, als Mila ahnt. Er ist gekommen, um Mila mit sich zu nehmen. Doch mit der Lebenslust und Liebe Milas hat er nicht gerechnet... 
 [Quelle: Amazon]

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Milas Welt bricht auseinander, nachdem sie nach einem Routinebesuch beim Arzt, die Diagnose Krebs bekommt. Nun heißt es nicht mehr jeden Tag Make-Up und Party, sondern Krankenhaus und Chemotherapie. Ihre beste Freundin kommt mit der Diagnose nicht klar, aber Mila hat noch ihren Freund. Er kümmert sich auch um sie. Milas Tagesablauf wird aber von einem anderen Jungen aufgebessert. Mikael lebt auch auf ihrer Station und in ihm steckt viel mehr, als Mila glauben mag.

Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 
Mila lebt das Leben, welches viele mit 18 Jahren leben. Ihre Abiturprüfungen stehen kurz davor und was auf der nächsten Party angezogen wird, ist elementar.
Es ist erschekend zu lesen, wie sich das alles bei einem Arztbesuch ändert. 

Als ihre Welt zusammen brach wurde ich richtig traurig und habe mit gelitten. Ihre Situation ist unvorstellbar für mich. Heyd schafft es, dass man Mila unglaublich sympathisch findet und nur ihr bestes möchte. 
Auch gelingt es ihr den Alltag von  Mila im Krankenhaus realistisch aufzuzeigen. Hier merkt man, dass die Autorin in diesem Bereich praktische Erfahrungen hat. 

Nicht nur die Person Mila gefiel mir, sondern auch die anderen Charaktere, welche besser und auch schlechter mit der Diagnose umgegangen sind. Sie sind durch ihr unterschiedliches Verhalten sehr menschlich.

Ich hatte beim Lesen Tränen in den Augen, denn ich habe eine enge Freundin durch eine ähnliche Krebsart verloren. Trotz meiner inneren Trauer musste ich an vielen Stellen grinsen, denn ich erkannte sie in so vielen kleinen Dinge wieder.

Das Ende des Buches hat mir nicht ganz so gut gefallen und deswegen gibt es einen Stern Abzug.

"Als der Tod die Liebe fand" ist ein feinfühliges Buch mit fantastischer Tiefe.

Absolute Leseempfehlung.



Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Dienstag, 18. Oktober 2016

Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

Das Schicksal ist ein mieser Verräter 




Originaltitel: The fault in our stars
Autor: John Green
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seiten: 336, Taschenbuch
Preis: 9,95€, Taschenbuch
ISBN: 978-3423625838
Bewertung: ☺☺☺








Worum geht es ?

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Was hier beginnt, ist eine der ergreifendsten und schönsten Liebesgeschichten der Literatur. [Quelle: Amazon]

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Hazel Grace ist krebskrank und sie hat ein Lieblingsbuch „ein herrschaftliches Leiden“. Dieses Buch liest sie scheinbar jeden Tag. Allerdings weiß sie nicht wie es weiter geht und schriebt deswegen den Autoren an; es kommt aber keine Antwort.
Auf drängen ihrer Eltern besucht sie eine Selbsthilfegruppe. Wie das Schicksal so spielt lernt sie hier Augustus (Gus) kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Um Gus mit ihrem Tod nicht weh zu tun lässt sie zunächst nicht auf ihn ein.
Die beiden reden sehr viel über Hazels Lieblingsbuch und Gus verwendet anschließend seinen „letzten Wunsch“ um mit ihr nach Amsterdam zu fliegen, um dort den Autoren zu besuchen und endlich Antworten auf Hazels Fragen zu bekommen.


Ich habe dieses Buch von einer Freundin empfohlen und ausgeliehen bekommen. Es viel mir nicht leicht das Buch anzufangen. Innerhalb der letzten drei Jahren habe ich meine beste Freundin und einen guten Freund an diese Krankheit verloren. Mit flauem Magen fing ich also an dieses Buch zu lesen.

Ich mag es wie mit der Krankheit umgegangen wird. Es wird nichts verschönert. John Green setzt hier eine große Portion schwarzen Humors ein. Auch mit Sarkasmus wird nicht gespart und so kam man trotz des ernsten Themas hin und wieder lächeln, wenn nicht sogar lachen.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und schon nach den ersten Seiten kann man in die Geschichte eintauchen. Obwohl Hazel die Ich-Erzählerin ist hatte ich nicht das Gefühl sie wirklich kennen gelernt zu haben.Die beiden Protagonisten reagieren in meinen Augen auch nicht wie Jugendliche,sondern wie Erwachsene.

Der Plot mit dem Schriftsteller ist unrealistisch. Der Roman war ab der Amsterdamreise, in meinen Augen, nicht mehr glaubhaft. Auch war ich langsam von den Gesprächen zwischen den beiden genervt. Das Ende war auch sehr vorhersehbar und deswegen blieb ich wohl von den oft erwähnten Tränen, die dieses Buch auslösen soll, verschont,

Dieses Buch wurde ja sehr gehypt. Ich verstehe nicht warum. Nur weil mal ein trauriges und ernstes Thema angeschnitten wird ?
Weiter empfehlen würde ich es nicht.