Montag, 17. Mai 2021

Love Show von Britta Sabbag

 Love Show






Autor: Britta Sabbag
Verlag: Fischer FJB
Seiten: 352
Preis: 18,99€, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3841440341
Bewertung: ☺☺☺☺









Worum geht es ?

Die siebzehnjährige Ray ist der größte Reality-TV-Star der Welt – ohne es zu wissen. Als sie sich nicht so verhält, wie die Macher der Show es wollen, wird ein junger Schauspieler in ihre vermeintliche Realität eingeschleust, der dafür sorgen soll, dass sie sich verliebt. Der Plan geht auf. Vielleicht ein bisschen zu gut. Doch kann ihre Liebe echt sein? Und was passiert, wenn rauskommt, dass Ray gar kein »echtes« Leben besitzt?
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Ray lebt schon ihr ganzes Leben auf einer kleine paradiesischen Insel Aroha Island. Hier kennt jeder jeden und alle sind immer nett, aufmerksam, es ist perfekt. Ein wenig zu perfekt, denn bis auf Ray und ihren besten Freund Noah  sind alle Bewohner Schauspieler und sie ist unwissentlich der größte TV-Star der Welt. Doch als es nicht nach Plan verläuft, wird ein neuer Schauspieler hingebracht. Ray soll sich in ihn verlieben und die ersten Lügenkonstrukte geraden ins wanken. 

Ich liebe das Cover. Die Schildkröten, die Muster und die Farben, alles passt zusammen. 

Das Buch war in meiner Bücherbox und ich weiß nicht, ob ich es gekauft hätte. Den Film "Die Trueman Show" fand ich eher so mittelmäßig und die Autorin kenne ich eher aus dem Bereich der Kinderbücher. 

Das Buch ist schnell gelesen. Es fliegt nur so dahin, Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr einfach. Genau das richtige um mal abzuschalten. 

Ich mochte Ray von Anfragen an, allerdings gefällt mir die Wandlung nicht, die sie durch macht. Danach ist sie ein wenig sprunghaft und doch sehr kindisch.

Klar ist die Handlung vorherzusehen, dafür entschädigt aber wundervolles, farbenfrohes Seeting. 
Das Ende war eher so lala.

Wer ein wenig Entspannung am Strand sucht, dem kann ich das Buch empfehlen. Gerade so ab 14 macht es bestimmt Spaß es zu lesen. 


Sonntag, 16. Mai 2021

Die gefallene Fee von Jenny Völker

 Die gefallene Fee





Autor: Jenny Völker
Verlag: Independently published
Seiten: 391
Preis: 11,99€, Taschenbuch
ISBN: 979-8730561052

Bewertung: ☺☺










Worum geht es ?

Anna arbeitet in einem Baumarkt in der Gartenabteilung und findet nichts schöner, als sich täglich um die Pflanzen zu kümmern. Eines Nachts wird sie von Piraten aus ihrer Wohnung entführt und landet in einem verborgenen Land, in dem Magie zum Leben dazugehört.
Plötzlich ist sie nicht mehr eine Entführte, sondern die einzige Hoffnung, die magische Welt zu retten. Wird ihr das gelingen? Und was hat es mit dem Käpt’n der Piraten auf sich, vor dem sie alle warnen?
  [Quelle: Amazon]

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Anna hat ein besonderes Gespür für Pflanzen. Es ist fast so, als würden sie mit ihr kommunizieren. Aus dem Nichts wird sie eines Abends von Piraten in eine magische Welt entführt. Sie ist gezwungen sich mit Magie, Feen und Piraten auseinander zusetzten und stellt erschrocken fest, dass nicht alles Humbug  ist und sie die einzige ist, die die Welt retten kann.



Das Cover hat mich sofort begeistert. Es ist wirklich schön.

Die Geschichte von Anna und Christ, ist die erste aus der Feder von Jenny Völker, aber ich hatte schon viel von ihr gehört. Dementsprechend gespannt war ich auf die Lektüre, aber ich weiß nicht genau warum, aber das Abenteuer konnte mich nicht abholen. 
Die Protagonistin ist nett, ihr bester Freund sehr sympatisch, aber Chris fand ich anstrengend. 

Während des Lesens schaffte ich es nicht mich fallen zu lassen. Die Geschichte hat mich nicht in ihren Bann gezogen, eigentlich sehr schade, denn ich lese sehr viel Gutes über ihre Bücher. 

Ich lasse es jetzt erstmal sacken und wer weiß, eventuell lese ich noch einmal ein anderes Buch von ihr. 


Sonntag, 9. Mai 2021

Genug von Louise Juhl Dalsgaard

 Genug







Autor: Louise Juhl Dalsgaard
Verlag: Picus
Seiten: 192
Preis: 20€, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3711721051

Bewertung: ☺☺









Worum geht es ?

Nach einem mit Bravour absolvierten Schulabschluss entgleist das Leben einer jungen Erwachsenen, die sich in der Obsession verfängt, weniger werden zu wollen. Innerhalb eines Jahres verliert sie mehr als die Hälfte ihres Körpergewichts. Was folgt, sind wiederholte Aufenthalte in Kliniken und ein mühevoller Weg zurück. Louise Juhl Dalsgaards poetische und wunderbar verwickelte Erinnerungstableaus erzählen von dem problematischen Verhältnis zu den Eltern, von Enttäuschungen, aber auch von herzerwärmenden und komischen Momenten. Anhand nüchterner Krankenakten skizziert sie das durchaus hoffnungsvolle Bild einer Genesung. Zugleich unsentimental und gefühlsgeladen, voll Wärme und Leben: Ein eindrucksvoller und immer wieder erstaunlich humorvoller Roman über eine Frau, der das Leben beinahe entgleitet.
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Eine junge Frau, hungert sich, nach bestanden Abitur, auf einen BMI von 13 herunter. Innerhalb eines Jahres verliert sie über die Hälfte ihres Gewichtes. 
Erzählt wird die Geschichte einmal aus der Ich-Perspektive und einmal mit Hilfe von Berichten, ob von Ärzten oder Therapeuten.

Dieses Buch ist so typisch, viel zu dünn, viel zu teuer, viel zu kurze Kapitel und eine Sprache mit der ich einfach nicht warm werde und es wird hochgelobt. Vlt wissen ja einige von euch was ich mit typisch meine. 

Die poetischen Einwürfe haben mich verwirrt und haben oft keinen Sinn gemacht, ich hatte mir unter diesem Buch etwas ganz anderes vorgestellt. 
Wäre es nicht so kurz, dann hätte ich es sicherlich nicht zu ende gelesen. 

Habe schon viel bessere Bücher zu dem Thema gelesen.


Hat mich überhaupt nicht mitgenommen.




Ich habe das Buch von vorablesen bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Samstag, 13. Februar 2021

Career Suicide: Meine ersten dreißig Jahre von Bill Kaulitz

Career Suicide: Meine ersten dreißig Jahre







Autor: Bill Kaulitz
Verlag: Ullstein
Seiten: 384
Preis: 22€, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3550201394

Bewertung: ☺☺☺☺











Worum geht es ?

Als Gesicht der Band Tokio Hotel wurde Bill Kaulitz für sein exzentrisches Auftreten geliebt, belächelt, bewundert und gehasst wie kein Zweiter. Fans verehrten seinen androgynen Style, die Presse reagierte mit Ratlosigkeit und Spekulationen über seine sexuelle Identität. Als der Rummel um die eigene Person gefährliche Ausmaße annahm, floh Bill mit seinem Zwillingsbruder Tom nach Los Angeles.

Von dort blickt er auf die ersten dreißig Jahre seines Lebens zurück. Aufgewachsen in der Nähe von Magdeburg, war Bill Anfeindungen und Unverständnis gewohnt, ließ sich aber nie beirren und verfolgte konsequent seine künstlerischen Visionen und seinen Traum eines Lebens abseits von provinzieller Enge. Zum ersten Mal erzählt er hier offen von seiner Kindheit im Nirgendwo, von Tokio Hotels überwältigendem Erfolg, aber auch von Eskapaden, Einsamkeit und der besonderen Beziehung zu seinem Bruder Tom.
  [Quelle: Amazon]

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Ich war damals die Einzige in meiner Klasse, die Tokio Hotel hörte. Die Jungs waren mir sympathisch und die Musik nicht so weich, von anderen aktuellen Boybands. Auch heute noch höre ich die Jungs immer mal wieder. Da konnte ich nicht an seiner Autobiographie vorbeigehen.

Die Geschichte von Bill und seinem Zwillingsbruder Tom startet am Anfang. 
Ein großer Teil des Buches dreht sich um die Zeit vor ihrem Ruhm.
Man merkt, wie sehr Bill seine Mutter verehrt und ich rechne es der Frau hoch an, dass sie Bill so gelassen hat, wie er war. Er durfte sich schminken etc. 
Ich versuche hier einfach nicht zu viel zu verraten, jeder soll sich selbst ein Bild von ihrer Kindheit machen. Ja sie hatten es nicht leicht, aber ob sie immer so unschuldig waren?

Häufig dachte ich nur:"Die armen Jungs!" Eigentlich waren sie doch noch Kinder und trotzdem kleine Weltstars. 
Man bekommt einen guten Einblick in diese Welt, in Verträge die einen ausnehmen, in Manager die immer Druck machen, Fans die zuweit gehen und Menschen die mit diesem androgynen Knirps da oben auf der Bühne nicht klar kommen. 

Was mich am aller aller aller aller meisten gestört hat, waren die vulgären Ausdrücke. Ich hoffe, dass Bill das nur gemacht hat, um ein wenig zu Reibung zu erzeugen. Sollte er allerdings auch im echten Leben so reden, dann ist er irgendwo in der Vorpubertät stecken geblieben.

Mir gefällt seine Entwicklung, die Änderung der Prioritäten in seinem Leben.

Ohne die ganzen vulgären, sexistischen Ausdrücken hätte es mir besser gefallen.

Ein lesenswertes Buch für alle die schon immer mehr über Ihn, die Band oder Persönlichkeiten, welche früh berühmt geworden sind, erfahren wollen.


Leseempfehlung.



Ich habe das Buch von vorablesen bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Freitag, 5. Februar 2021

George Sand und die Sprache der Liebe von Beate Rygiert

George Sand und die Sprache der Liebe 








Autor: Beate Rygiert 
Verlag: Aufbau
Seiten: 391
Preis: 12,99€, Taschenbuch
ISBN: 978-3746636238

Bewertung: ☺☺☺☺













Worum geht es ?

"Ach Paris, mein Paris, wo man frei ist zu lieben und zu fühlen." George Sand

Paris, 1831: Eine junge Frau in Männerkleidern betritt die Redaktion des renommierten Le Figaro. Ihre adelige Herkunft und die unglückliche Ehe hat sie hinter sich gelassen, sie ist bereit für den Neuanfang. Georges Leidenschaft sind die Worte: Mit ihrem jüngeren Liebhaber Jules lernt sie das Leben der Pariser Bohème kennen, gemeinsam verfassen sie ihren ersten Roman. Doch George erwartet noch mehr vom Leben, sie ist mutig und wissbegierig, immer bereit, Tabus zu brechen. Voller Leidenschaft stürzt sie sich in die Beziehung mit dem berühmten Komponisten Frédéric Chopin. Denn sie ist vor allem eines: eine bedingungslos Liebende.

  [Quelle: Amazon]

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1831 bricht George Sand als Frau in Männerkleidern mit den alten Traditionen. Gegen den Fluss schwimmend, veröffentlicht sie unter einem männlichen Namen Bücher und wird berühmt. In ihren Büchern verarbeitet sie ihre eigenen Lebenserfahrungen. 

Das Cover ist so wunderschön. Es passt sehr gut zu denn anderen Covers dieser "Reihe". Man erkennt sofort die französische Architektur im Hintergrund und die farbenstarke Frau im Vordergrund macht neugierig. 

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich die Reihe der starken und wichtigen Frauen in der Geschichte sehr mag. 
Den Namen George Sand hatte ich irgendwann mal gehört, aber wusste nichts wirklich mit ihm anzufangen. Das hat sich durch diese Buch zum Glück geändert.

Die Autorin nimmt uns in einem unterhaltsamen und interessanten Buch mit und gibt dem Leser einen Einblick in das Leben von George Sand. Gemeinsam begleiten wir sie von 1831 bis 1839. Acht Jahre lang sind wir an ihrer Seite und dabei wird es nicht einmal langweilig. 
Es ist spannend zu lesen, was für einen Willen sie hat, wie emanzipiert sie ist und wie sehr sie akzeptiert, dass nicht immer alles einfach ist. Schon früh forderte sie die gleichen Rechte für Frauen und Männer, George Sand, in ihren Männerklamotten, war ihrer Zeit meilenweit voraus. 

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Lebendig und bildhaft bekommt man ein gut recherchiertes Bild. Man reist in das 19. Jahrhundert, lernt dabei die Pariser Bohème kennen und taucht ein in ein nicht ganz einfaches Leben. 

Das einzige was mich gestört hat war das Ende. 
Gerade Bücher, die auf echten Menschen basieren, brauchen nicht immer ein Happy End. 

"George Sand und die Sprache der Liebe" hat mich mitgenommen, begeistert und ich habe beim lesen sogar neue Fakten über die Pariser Welt im 19. Jahrhundert gelernt. 



Leseempfehlung.



Ich habe das Buch  von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Dienstag, 2. Februar 2021

Todessamen von Nicole Siemer

Todessamen







Autor: Nicole Siemer
Verlag: Independently published
Seiten: 300
Preis: 10,99€, Taschenbuch
ISBN: 979-8574322512

Bewertung: ☺☺











Worum geht es ?

Grubingen – ein Ort, der auf keiner Karte zu finden ist. Keine Ausschilderung führt dorthin, und doch lebt eine Gemeinde dort. Umgeben von einem Wald, der besser nicht betreten wird.

Jessie lebt bereits seit ihrer Geburt in Grubingen. Einsam und mit sich selbst im Unreinen, hat sie den Tod ihrer Eltern nie verkraftet. Sie ist eine Waise und ihre Freundin Jenny lässt sie das auch regelmäßig spüren. Schon oft drohte Jessie, sich in ihrer Trauer zu verlieren, doch ein Geschenk ihrer Eltern, das sie zu ihrem fünften Geburtstag bekam, bewahrte sie davor: eine alte Ausgabe von Alice im Wunderland. Die Geschichte wurde schnell zu einem Rückzugsort, der sie vor der realen Welt beschützte und träumen ließ.

Jessies Vorstellungskraft war schon immer enorm. So trat als Kind ein imaginärer Freund namens Sam an ihre Seite, gerade, als ihr das Leben im Heim unerträglich erschien. Nach einem verheerenden Zwischenfall schickte sie ihn jedoch weg und vergaß ihn sogar im Laufe der Jahre. Bis zu jenem heutigen Tage, an dem sie ihn plötzlich am Waldrand stehen sieht. Sie folgt ihm hinein in den gefährlichen Grubinger Forst und gelangt so in eine fremde Welt. In Sams Welt.

Nie hätte sie gedacht, dass ihr Wunderland tatsächlich existieren könnte. Und Sam ...

Was zunächst den Anschein einer Idylle erweckt, verwandelt sich schon bald in einen wahren Albtraum

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In diesem Buch beschäftigt sich die Autorin unter anderem mit Gewalt, Tod und Mobbing. Man sollte das wissen ehe man es sich bequem macht.

Jessie wird schon für in ihrem Leben zur Vollwaisen. Verständlich, dass sie in ihrem Lebe nichts positives mehr sieht.
Ein alter, imaginärer Freund aus ihrer Kindheit taucht aus heiterem Himmel wieder auf und zeigt Jessie unvorstellbares.

Mir ist es schwer gefallen in die Geschichte hineinzukommen. 
Das lang zuallererst daran, dass ich die Protagonistin Jessie nicht sympathisch fand. Dazu kamen die sehr wirren Zeitsprünge. Ich habe ewig gebraucht, um sie zu verstehen und irgendwann habe ich nicht mehr zurück gefunden. Mir persönlich hat die Spannung gefehlt. die Geschichte kommt frühstens ab der Mitte richtig in Fahrt.


Die Charaktere sind Klischees, die Dialoge gekünstelt, die Geschichte ist nicht spannend. 
Mich konnte das Buch überhaupt nicht vom Hocker reißen. 





Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lovelybooks bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Dienstag, 17. November 2020

Nurias Tanz von Stefanie Hohn

Nurias Tanz




Autor: Stefanie Hohn
Verlag: Nova MD
Seiten: 372
Preis: 12€, Taschenbuch
ISBN: 978-3969663868

Bewertung: ☺☺☺☺










Worum geht es ?

„Wie mochte es sein, blind vor anderen zu tanzen? Sich auf nichts anderes verlassen zu können als auf das eigene Gefühl für sich selbst? Freiheit, absolute Freiheit musste das bedeuten.“ Nora ist bei Adoptiveltern aufgewachsen, die sie über ihre Herkunft und den Grund für ihre Gehbehinderung ihr Leben lang im Ungewissen gelassen haben. Ihr Adoptivvater gesteht ihr kurz vor seinem Tod, dass sie in Wahrheit Nuria heißt. Der katalanische Ursprung dieses Namens treibt sie nach Barcelona, in der Hoffnung, dort mehr über ihre Wurzeln zu erfahren, stattdessen jedoch entdeckt sie ihre Leidenschaft für den Flamenco – und für Simón, der sie ermutigt, selbst zu tanzen, ganz gleich welche Grenzen ihr Körper ihr setzen mag. Nuria taucht ein in die Magie dieses Tanzes und deckt so ein streng gehütetes Geheimnis auf, das alles auf den Kopf stellt, was sie je über sich geglaubt hat. Ein fesselnder Schicksalsroman über Liebe, Tanz und Leidenschaft - und die Fähigkeit, die eigenen, körperlichen Grenzen zu überwinden.
  [Quelle: Amazon]

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Nora wurde adoptiert und sehr lange von ihren Adoptiveltern angelogen. Beide habe ihr Leben lang geschwiegen. Sie weiß nicht, wer sie ist oder warum sie ihr eines Bein nicht richtig benutzen kann. Doch dann wird ihr Vater krank und er erzählt ihr , kurz vor seinem Tod, dass sie eigentlich Nuria heißt. 
Jetzt kann Nuria nichts mehr halten. Sie macht sich auf nach Barcelona um herauszufinden wer ihre Eltern sind. 
Nicht nur die Stadt begeistert sie; zufällig kommt sie bei einer Flamenco Vorstellung vorbei und ist sofort Feuer und Flamme für diesen Tanz. Doch ihr Körper steht ihr im Weg.
Nicht nur der Flamenco bricht in ihr Leben herein, auch der Flamencotänzer Simon steht ihr zur Seite. Er zeigt ihr, dass sie die Grenzen ihres Körpers überwinden kann. 
Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihren Eltern und entdecken dabei ein lang gehütetes Geheimnis.

Das Cover steckt voller Energie. Ich liebe es. Diese Bewegungen, diese Farben. Wunderbar.

"Nurias Tanz" ist nicht mein erstes Werk aus der Feder von Stefanie Hohn und ich hoffe, dass es noch viele viele andere geben wird. 
Ihr Schreibstil ist dicht, realistisch, voller Gefühl, fesselnd, leidenschaftlich, flüssig. Ich hatte während des Lesen Tränen in den Augen und lachen musste ich auch. 

So schnell hatte ich schon lange kein Buch mehr gelesen. Die Charaktere sind glaubhaft, lebendig und auch die Dialoge sind echt und ausdrucksstark.

Während des Lesens hatte ich richtiges Fernweh nach Barcelona.Ich war noch nie da, aber ich bekam ein Gefühl für diese Stadt.

Über den weiteren Verlauf der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten. Möchte die Freude nicht nehmen.

Absolute Leseempfehlung 



Ich habe das Buch von Stefanie bereitgestellt bekommen und möchte mich an dieser Stelle herzlich dafür bedanken. Danke für dieses tolle Werk und danke für deine netten Nachrichten.